DANA® AERIAL YOGA

Unsere Dana® Aerial Yoga Kurse finden derzeit in der Lerchenstraße 142 in Osnabrück statt. In 2017 werden wir unsere Yoga-Kurse in Belm auch um Aerial Yoga erweitern.

 

Wenn Du etwas loslässt,bist Du ein wenig glücklicher.

Wenn Du viel loslässt, bist Du viel glücklicher.

Wenn Du alles loslässt, bist Du frei.

Ajahn Chah

 

Inhalte: Meditation, Pranayama, Asanas und Tiefenentspannung

Vorteile: Beweglichkeit fördern, Stress abbauen, Energiegleichgewicht im Körper wiederherstellen, Verbesserung der Körperhaltung, der Ausdauer und des Fitnesslevels.

Preis: Yoga-Stunde (90 Minuten), ab 10 Buchungen 99,- €, oder monatlich ab 40€ im Abonnement

Termin: immer freitags um 16:30 Uhr, weitere Kurse folgen

Was ist Aerial Yoga?

Eine ganz neue Art Yoga zu erleben!

Du hängst mittels eines großen Tuches (ca. 3,70 x 2,80m) in der Luft, wodurch Du ein Gefühl von Schwerelosigkeit erfährst. Mit Hilfe der Schwerkraft lassen sich die üblichen Asanas (Yogaübungen) ganz neu erfahren! Beim DANA® AERIAL YOGA geht es um einen spielerischen Umgang mit der Schwerkraft. Das Abgeben des eigenen Körpergewichtes an das Tuch, das viel mit Loslassen und Vertrauen zu tun hat, das Arbeiten an der Flexibilität und der Stärkung des eigenen Körpers sind zentraler Inhalt dieses Yogas.

"DANA" steht für das Geschenk.

Das Tuch ist Dein Partner

Es handelt sich um ein trapezartiges Tuch, welches von der Decke hängt. Du kannst in dieses Tuch einzelne Körperteile legen, Dich an unterschiedlichen Teilen des Körpers in das Tuch hängen, kannst schaukeln, kannst auch viele Umkehrstellungen auf eine ganz neue Art erleben oder Dich einfach zum Entspannen in Savasana (Meditationsposition im liegen) in das Tuch legen.

Du kannst erahnen, dass DANA® AERIAL YOGA viel Spaß macht, während Du zeitgleich alle Muskelgruppen gut trainierst und den gesamten Körper dehnst.
Es gibt eine einheitliche Struktur im Aufbau der Stunde:

• Anfangsentspannung im Tuch (AERIAL Embryo)

• alle 4 Grundstellungen (RIBS HANG, HIP HANG, BACK STRADDLE und AERIAL BHADRASANA)

• dazwischen werden wie in einem Baukastensystem auch andere Übungen eingebaut wie z.B. Kopf im Tuch, Oberschenkel im Tuch, Handgelenke im Tuch,...

• Endentspannung im Tuch (AERIAL Savasana)

• Erden am Boden

Fortgeschrittene können z.B. auch die Asanas im DANA® AERIAL YOGA mit den Asanas im klassischen Yoga kombinieren und verbinden.

Durch den Einsatz des Tuches sind die DANA® AERIAL YOGA Asanas teilweise einfacher umsetzbar und helfen Dir, die eigentliche Asana besser zu verstehen.

Bei diesem Training werden die Muskelgruppen an Armen, Beinen, Rücken, Bauch und Schultern gedehnt und angespannt. Es werden Kraft, Ausdauer, Geschmeidigkeit und Beweglichkeit gefördert. Du brauchst ein bißchen Mut, Körperspannung und Balance.

Diese Form des AERIAL YOGA's zeichnet sich dadurch aus, dass sie besonders "yogisch" ist. Das heißt, es fließen alle Bereiche des Yoga's mit ein wie z.B. Mantras (Gesang), Pranayama (Atemübungen) und Meditation. Viele andere AERIAL YOGA Richtungen sind wesentlich sportlicher und akrobatischer.

DANA® AERIAL YOGA hat etwas Behütendes.
Du bist sehr geschützt in Deinem Tuch und Du liegst in dem Tuch wie in einem Kokon.

Es bietet Dir einen ganz intensiven Kontakt mit Dir selbst!

 

Yoga – ein historischer Abriss

Die ersten Spuren, die der Yoga (nach jetzigem Kenntnisstand) in der Geschichte der Menschheit hinterlassen hat, liegen ca. 3500 Jahre zurück. Zu dieser Zeit, also zirka 1500 Jahre vor unserer Zeitrechnung, wird zum ersten Mal in den alten indischen Weisheitstexten (den Veden) die Existenz von weisen, heiligen Männern bezeugt, von denen es heißt, dass sie meditieren und die Atemübungen machen, die als Vorformen unserer heutigen Yogapraxis angesehen werden können. Daneben gibt es jedoch inzwischen eine große Anzahl von Wissenschaftlern, die aufgrund von Ausgrabungen und den dabei gemachten archäologischen Funden davon ausgehen, dass der Yoga sogar noch sehr viel älter sein könnte. Sie vermuten aufgrund von Darstellungen von Menschen in komplexen Yogapostionen auf etlichen Specksteinsiegeln, dass er bereits in den Hochkulturen des Indus-Tals geübt wurde. Es mehren sich die Indizien in der Yoga-Forschung, dass der Yoga schon seit zirka 5000 Jahren der Menschheit dienen könnte. Damit wird die früher immer wieder unangefochtene These, dass der Yoga von den Indo-Ariern nach Indien gebracht worden sei, zunehmend in Frage gestellt. Lange Zeit ging die Forschung davon aus, dass die Lehren des Yoga in ihren Grundzügen von den nomadischen Völkern (den Aryas) eingeführt wurden, die die Veden erschufen und ab zirka 1500 v. Chr. ihre Religion und Weltsicht in weiten Teilen Indiens etablieren konnten. Es heißt, dass sie die dravidische Bevölkerung, die sie vorfanden, gewissermaßen kolonialisierten und die religiösen Anschauungen dieser Gartenbaukultur zunehmend verdrängten. Was auch immer die Forschung noch über diese Ursprünge herausfinden mag, eines ist gewiss: Die Ausformung der Philosophie und Übungspraxis fand auf jeden Fall in Indien statt. Abgesehen von diesen Meinungsverschiedenheiten herrscht in der Literatur heute jedoch weitgehend eine Übereinstimmung darüber, dass die Weltsicht des Yoga auf der Grundlage der Veden entstand. Er folgt einer Entwicklung, die ihren Höhepunkt um die Zeitenwende in der Verfassung der Yoga-Sutras fand, die dem Weisen Patañjali zugeschrieben werden. Durch die Kolonialherren des Britischen Empire, aber auch durch die Niederländer setzte (Ostindiengesellschaften) ab 1600 n. Chr. ein reger Reiseverkehr nach Indien ein. Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts finden sich in den literarischen Zeugnissen vermehrt Hinweise auf sogenannte „Fakir-Experimente". „Fakirismus" wurde zu dieser Zeit äußerst unterschiedlich interpretiert. Indische Yogis oder Asketen waren genauso „Fakire" wie landestypische Bettler, Zauberer oder Akrobaten. In einer erneuten Auflage von 1921 hat Richard Schmidt sein umfangreiches Buch über die „Yoga-Lehre und Yoga-Praxis nach indischen Originalquellen" mit dem Haupttitel „Fakire und Fakirtum" versehen. Als Svâmi Vivekananda 1893 auf dem sogenannten „Weltparlament der Religionen" in Chicago seine epochemachende Rede über Yoga hielt, gab es im Westen bereits einen kleinen Kreis von Menschen, der Yoga praktizierte. Dennoch – bis weit ins 19. Jahrhundert kamen z. B. deutsche Theosophen zu dem Schluss, dass auch gerade Hatha-Yoga dämonisch im Körper wirke (Hartmann/Blavatsky). Zitat Blavatsky: „Ich möchte jedem Schüler strengstens davon abraten, irgendeine dieser Hatha Yoga Übungen zu versuchen, denn er wird sich entweder gänzlich ruinieren oder sich selbst soweit zurückwerfen, dass es nahezu unmöglich sein wird, den verlorenen Boden in dieser Inkarnation wiederzugewinnen... Hütet euch, sage ich!" Trotzdem fand der Yoga im gleichen Jahrhundert mit seinen literarischen Zeugnissen Beachtung unter den Indologen und Philosophen Deutschlands, die bekanntesten: Humboldt, Herder, Schopenhauer und nicht zuletzt später Hermann Hesse mit seinem Werk „Siddhartha". Sie begeisterten sich für die Upanishaden oder die Bhagavadgita, die damals ins Deutsche übersetzt wurden, tendierten aber dazu, alles Indische zu verklären und in einem romantischen Licht zu sehen. Die erste deutsche Yogaschule wurde in den 30er Jahren in Berlin von Boris Sacharow gegründet. Hitler, der sich zuerst ebenfalls sehr für alles Indische interessierte (wobei es ihm besonders um die arischen Wurzeln von Teilen der indischen Kultur ging), unterband jedoch schon bald eine Verbreitung des Yoga, denn ihm wurde schnell klar, dass die Beschäftigung damit den Geist der Menschen frei und unabhängig machte. Deshalb geschah der wirkliche Durchbruch des Yoga in Deutschland (wie ganz allgemein in Europa und den USA) erst nach dem Ende des zweiten Weltkriegs.

Quelle: Rudolf Fuchs

Persönliches zu Selvarajan Yesudian

Geboren am 25. Februar 1916 in Südindien (Sholinghur, Madras), gestorben am 26. Oktober 1998 (82J.) in Zürich. Selvarajan Yesudian war Sohn eines Ärzte-Ehepaars, er durchlebte bis ins Jugendalter viele schwere, lebensgefährliche Krankheiten. Er war ein schwächliches Kind. Durch die Fügung glücklicher Umstände lernte er einen Yogalehrer
kennen, durch dessen Übungen er sich allmählich erholte und zu guter Gesundheit kam. Nach dem Tod seines Vaters 1936 ging er nach Budapest, wo ein Medizinstudium absolvierte. Dort lernte er seine Wegbegleiterin und enge Vertraute Elisabeth Haich kennen, die sehr belesen in indischer Philosophie war. Sie gründeten bald ihre erste gemeinsame Yogaschule. Im Nachkriegs-Ungarn war das Land von sowjetischen Truppen besetzt.1948 wurde die politische Situation in Ungarn so schwierig, dass sie gemeinsam in die Schweiz flohen. Über die Schweiz hinaus machten sie Yoga in ganz Europa bekannt. So schrieb Selvarajan Yesudian mit ihr zusammen viele Yogabücher. Seine Erfahrungen gab Selvarajan Yesudian darüber hinaus an Zehntausende Menschen in Vorträgen, Yogastunden, Beratungen und durch Publikationen in Zeitschriften weiter.

Selbst wenn er das nicht hören wollte, können wir nichts an unserem Empfinden ändern. Er hat es verstanden – zusammen mit Frau Elisabeth Haich – einen kulturellen Brückenschlag einzuleiten und mit Kraft auszustatten. Sein Wirken hat nicht nur für uns, es hat die Welt an sich verändert. Er war der Inder, der die Weisheit seiner Heimat – den Yoga – so maßvoll zu uns gebracht hat, dass wir durch die Präsenz seiner Persönlichkeit dieses Wissen zwar sehen konnten, uns aber trotzdem selbst voll und ganz darum
bemühen mussten. Yesudian wusste, dass blinde Übernahme der Weisheit des Yoga niemandem nützen würde. Deshalb lehrte er eine Technik, hielt sich selbst aber zurück. Er überließ es der Tatkraft und Einsicht derer, die hören und sehen können und die es nötig haben, seinen Fußstapfen zu folgen. Seine Signale deutlich zu gestalten, war für ihn als spirituellen Lehrer und als begabten Künstler sicher eine ebenso große Freude, wie es für uns eine ist, sie zu erkennen und von ihnen profitieren zu dürfen. Es ist nicht nur unsere Erinnerung, es ist seine anhaltende Gegenwart im Geiste, die uns Kraft für unser Tun auf allen unseren Wegen gibt.

Quelle: Rudolf Fuchs

Relevanz für die Geschichte des Yoga

Die ersten Nachkriegsjahre wurden stark geprägt durch zwei große Schulen: Die von Boris Sacharow vertretene Sivananda-Tradition (die „Erste Deutsche Yogaschule") und die „Yogaschule Yesudian/Haich". Besonders Yesudian, der als erster viele sehr populäre Yogabücher veröffentlichte, trug dazu bei, den Yoga einer breiteren Öffentlichkeit als sinnvolle Methode der Gesundheitsvorsorge und als Mittel zur Entwicklung und Befriedung des Geistes vorzustellen. Unter seiner Führung etablierte sich der Yoga als ein Element der Gesunderhaltung von Körper, Geist und Seele inzwischen in ganz Europa.

Quelle: Rudolf Fuchs


Selvarajan Yesudian Yogaslehre


Yesudian-Yoga – 7 Grundsätze:
• Klar strukturierter Aufbau der Yogastunde
• Ausführung der Übungen mit geschlossenen Augen
• Konzentration und Bewusstseinslenkung
• Verstärkung der positiven Wirkung durch Bekräftigungsformeln
• Übungen entspannt ausführen, ohne Forcierung
• Ruhige Stimmführung des Lehrenden
• Yogaprogramm zum zu Hause üben


Yesudian-Yoga – Struktur der Übungsstunden:
• Savasana (Tiefenentspannung)
• Kurze Versenkung – Ruhe erleben in gerader Sitzhaltung
• Yogische Unterweisung
• Pranayama
• Asanas/Bekräftigungsformeln/Nachspüren
• Meditation
• Savasana (Tiefenentspannung)


Yesudian-Yoga – Hinweise:
In der Regel bestimmt die Atmung den Rhythmus der Übungen. Es findet eine ausgeprägte Wechselwirkung zwischen Körper und Seele statt, was im allgemeinen Wohlbefinden nach dem Üben zum Ausdruck kommt. Yesudian-Yoga, welches dem klassischen Yoga entspricht, ist noch heute eines der wertvollsten und umfassendsten Systeme zur Erhaltung und Erlangung von körperlicher und seelischer Gesundheit.


Yogastile
Unter Yoga-Arten versteht man Yoga für Kinder, für Schwangere, für Senioren usw. So haben sich verschiedene Yoga Arten für verschiedene Gruppen von Yoga Praktizierenden entwickelt. Über mehrere Jahrhunderte entstanden in Indien mehrere Yogawege, die auch heute noch existieren. Es sind der „Yoga der Erkenntnis" (Jñana-Yoga), der seine Quelle vor allem in den Upanishaden hat, der „Yoga der Tat" (Karma-Yoga) und der „Yoga der liebenden Hingabe" (Bhakti-Yoga), die sich beide auf die Bhagavad Gita gründen, einen Text,der oft „die Bibel der Hindus" genannt wird, usw. Der heute so populäre Hatha-Yoga ist der jüngste der großen Yogawege. Er entstand vor dem Hintergrund des Tantrismus ab dem 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung und erreichte seine volle Blüte um das 10. Jahrhundert. In den folgenden Jahrhunderten wurden seine Methoden immer feiner ausgeformt.

Unter Yogastilen versteht man die verschiedenen Richtungen des Hatha-Yoga. Die im deutschsprachigen Raum verbreitetsten Yoga Stile sind Sivananda Yoga, Iyengar Yoga, Ashtanga Yoga, Bikram Yoga, Vini Yoga, Yoga Vidya Yoga, Power Yoga, Anusara Yoga.

Weltweit anerkannt sind die folgenden:
• Asthanga-/Vinyasa Yoga
• Bikram Yoga
• Integral Yoga
• Iyengar Yoga
• Jivamukti Yoga
• Kripalu Yoga
• Kundalini Yoga
• Sivananda Yoga
• Viniyoga Yoga

Quelle: Rudolf Fuchs

Team Mohr GmbH

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Öffnungszeiten Physiotherapie am Nettebad

Montag bis Donnerstag, von 8.30 Uhr bis 20.30 Uhr
Freirag, von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr

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